
Was ist Osteopathie?
Osteopathie ist ein naturheilkundliches, medizinisches Konzept, das auf fundierten Kenntnissen der Anatomie und Physiologie des Menschen basiert. Sie untersucht und behandelt Funktionsstörungen und Schmerzzustände aller Gewebe des Körpers. Sie verzichtet auf Medikamente und ist eine mit den Händen ausgeführte Behandlungsform, deren Wurzeln in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückreichen.
Dr. Andrew Taylor Still entwickelte als Arzt nicht nur osteopathische Techniken, sondern auch eine Philosophie, in welcher der Mensch als Einheit von Körper, Geist und Seele geschaffen ist, um selbst in einer Welt traumatischer und schädlicher Einflüsse zu bestehen. Zitat: “ Die Natur strebt selbstständig danach, Gesundheit auszudrücken…und der Körper trägt alle Ding in sich, die für eine Heilung notwendig sind“.
Nach Stills Auffassung ist der Mensch vollkommen gesund, wenn alle Gewebe des Körpers frei beweglich sind und es keine Stauungen oder Blockaden in den versorgenden Gefäßen gibt. Dysfunktionen entstehen für ihn erst durch abnorme anatomische Zustände (z.B. Entzündungen oder Narben), die in Muskeln, Gelenken, Organen, Bindegeweben, Nerven oder Gefäßen zur Einschränkung der Beweglichkeit führen. Eine Einschränkung in einem Teil des Körpers bedeutet aber auch eine Einschränkung in der Ganzheit!
Die Osteopathie macht eigentlich keine Altersunterschiede! Letztendlich aber wirken sich bei Kindern zwischen Geburt und Pubertät innere und äußere Einflüsse besonders stark aus. Der Organismus macht, wie in keiner Zeit sonst, sehr große anatomische und physiologische Veränderungen durch.
Bereits durch die enormen Kräfte, die in der Geburt auftreten (schon gar bei Einsatz von Zange, Saugglocke, Kaiserschnitt) können Asymmetrien und Funktionsstörungen entstehen, die im Wachstum große Folgen haben können.
Atmungs- und Verdauungssystem müssen sich an die Bedingungen „an Land“ einstellen und so haben Babys manchmal Anpassungsstörungen. Sie fühlen sich unwohl oder haben gar Schmerzen. Sie haben oft Verdauungsstörungen und entwickeln sich manchmal zu so genannten Schreikindern. Die Osteopathie kann hier einen sehr wertvollen Beitrag leisten, Dysfunktionen zu beheben und die Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern.

Nach Stills Auffassung ist der Mensch vollkommen gesund, wenn alle Gewebe des Körpers frei beweglich sind und es keine Stauungen oder Blockaden in den versorgenden Gefäßen gibt. Dysfunktionen entstehen für ihn erst durch abnorme anatomische Zustände (z.B. Entzündungen oder Narben), die in Muskeln, Gelenken, Organen, Bindegeweben, Nerven oder Gefäßen zur Einschränkung der Beweglichkeit führen. Eine Einschränkung in einem Teil des Körpers bedeutet aber auch eine Einschränkung in der Ganzheit!
Warum Osteopathie für Kinder und Säuglinge?
